Eigenschaften




Wärmeschutz

Wärmeschutz

Durch ihren besonderen Aufbau wirken Massivholz-Wände im Sommer wie eine natürliche Klimaanlage und im Winter wie ein Wärmespeicher, was die Heizkosten verringert. Das Holz speichert die Wärme und gibt sie nur langsam wieder ab. Wer hat nicht schon selbst die Erfahrung gemacht, wie warm sich ein von der Sonne aufgeheizter Baumstamm anfühlt.
Die Dämmleistung wird durch kleine Nuten in den Brettern, in denen sich Lufteinschlüsse befinden, zusätzlich verbessert.
So werden hervorragende Dämmwerte erreicht. Sie entsprechen in etwa denen eines Niedrigenergiehauses.
Die rechnerische Auskühldauer einer Massivholzwand von 38 cm Dicke beträgt etwa 280 Stunden. Im Vergleich dazu kühlt eine Ziegelwand innerhalb von 60 bis 80 Stunden aus, ein Holzständerbau in nur 15 bis 19 Stunden.
Häuser mit einer Massivholzwand entsprechen dem KfW-60-Standard, durch kleine Modifikationen wird sogar der KfW-40-Standard erreicht, auch ein Passivhaus kann mit diesem System gebaut werden.
Bereits im Rohbaustadium ist das angenehme, behaglich warme Raumklima zu spüren.



Luftdichtigkeit

Luftdichtigkeit

Vollholz ist auf natürliche Weise dicht. Durch die äußere Dämmung mit Holzweichfaserplatten oder diffusionsoffenen Bahnen (SD-Wert 0,02) wird eine absolute Winddichtheit erreicht. Dabei bleiben die Wände aber atmungsaktiv, denn das Diffusionsgefälle geht linear durch die Wand.
So schwankt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Haus weniger als in allen anderen Wandaufbauten. Die Poren des Massivholzes nehmen die Feuchtigkeit auf und geben sie auch wieder ab. So werden Kondensation und Schimmelbildung ohne anfällige Dampfsperren verhindert. Auch Temperaturschwankungen werden ausgeglichen. Diese „Wohnhaut“ erzeugt ein warmes, gesundes Wohlfühlklima.



Statik

Statik

Durch die außergewöhnliche Masse und Kompaktheit der Massivholz-Wände wird eine bessere Statik erreicht. Die Wände unterliegen strengen Qualitätskontrollen. So hat die Technische Universität München die Statik geprüft und zertifiziert.
Für eine dauerhafte Formstabilität sorgt der kreuzweise Aufbau der Wandelemente. Durch die Kompaktheit und Verarbeitungsweise ist das Material nahezu keiner Setzung und keinem Schwund unterworfen. Außerdem verfügt diese Bauweise über eine erdbebensichere Konstruktion.

Statik TU München PDF  (996 kBit)



Schallschutz / Akustik

Massivholz-Wände werden ihnen beweisen, dass Holzhäuser nicht automatisch hellhörig sind. Laut einer Untersuchung der MFPA Leipzig (Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle nach Landesbauordnung) werden je nach Wandstärke und –verkleidung Schalldämmwerte von 50 bis 60 dB erreicht. Das ist mehr, als üblicherweise von Bauämtern gefordert wird. Lärm wird von den Vollholzwänden geschluckt. Die Akustik ist jedoch hervorragend. Nicht umsonst werden Konzertsäle oft mit Holz verkleidet.

Schallwerte PDF (24 kBit)

Gutachten Luftschalldämmung PDF (604 kBit)



Brandsicherheit

Brandsicherheit

Ein Haus mit Massivholzwänden erfüllt und übertrifft sogar unerwarteterweise noch die aktuellen Anforderungen an den Brandschutz.
Ein Feuer braucht drei Voraussetzungen, um sich auszubreiten: brennbares Material, Sauerstoff und Hitze. Die dicken und massiven Wandelemente allerdings verkohlen nur langsam, weil sie sehr kompakt sind und den Sauerstoff nur sehr schwer ins Innere der Wand vordringen lassen.
Sie bieten den Bewohnern deshalb Brandsicherheiten von 60 bis 150 Minuten und mehr. Das entspricht einer Brandschutzklasse von F 90 B, womit die Wandelemente sogar stahlbewehrte Ziegel- und Betonbauten übertreffen. Denn wenn Stahlarmierungen ausglühen, bricht das Gebäude zusammen. Massives Holz dagegen bleibt stehen.

Brandschutz - Allgemeine Bauaufsicht Prüfzeugnisse PDF (412 kBit)



Strahlenschutz

Massivholz-Wände bieten ihnen aufgrund ihres monolithischen Aufbaus fast hundertprozentige Sicherheit vor schädlicher elektromagnetischer Strahlung. Während eines Forschungsprojekts kam die Universität für Hochfrequenztechnik zu sensationellen Ergebnissen.
Die Massivholz-Wände eliminieren Handy-Strahlen bis zu 90 %, Hochfrequenzen bis 4,5 GHz werden zu 99 % abgeschirmt, Hochfrequenzen bis 6,5 GHz sogar zu 99,99 %.

Gutachten Strahlenschutz PDF (448 kBit)